Familie und Firma

William Hill
- geboren 1789 in Spilsby, gestorben 1870 in London
- 1815 Eintritt in die Firma von Thomas Elliot, Geschäftspartnerschaft
- 1820er Jahre: Abkehr von der klassisch-englischen Orgel, Öffnung für kontinentale Einflüsse insbesondere barocke Vorbilder aus Deutschland und den Niederlanden
- Eigenständigkeit mit dem Tod von Elliot 1832
- spektakuläre Neubauten: erstmals voll ausgebaute Pedalwerke, genormte Klaviatur-Umfänge ab C, reich besetzte Schwellwerke, erste Hochdruckstimme der Welt, 32' Prospekte aus Zink.
- opus magnum: Royal Panopticon of Science and Art, London 1853, mit drei mechanisch angesteuerten Spieltischen (IV/P, 60)
- königlicher Orgelbauer Wilhelm IV und Queen Victorias

Thomas Hill
- geboren 1822 in London, gestorben 1893 in London
- ab 1855 Geschäftspartner seines Vaters. Firma ab 1856 unter dem Namen "Hill & Son"
- neue, großzügige Werksgebäude ab 1870 in der York Road
- diverse prestigeträchtige Aufträge im Vereinigten Königreich und den Kolonien für Konzertsäle, Kathedralen, Abteien
- Einführung der pneumatischen und der elektrischen Traktur in die Firma
- opus magnum: Sydney Town Hall 1886-1889 (V/P, 127), Prospektentwurf nach Stralsund St. Marien und St. Jacobi
- königlicher Orgelbauer Queen Victorias

Arthur George Hill
- geboren 1857 in London, gestorben 1923 in London
- studiert in Cambridge, weite Kulturreisen durch das Königreich und Europa
- zunächst Arbeit als Architekt, ab 1893 Leitung der Firma "W. Hill & Son"
- 1883 und 1891 monumentales Werk "Organs and Organ Cases of the Middle Ages and the Renaissance" mit Zeichnungen vieler berühmter Orgeln Europas.
- führt die Firma erfolgreich mit vielen wichtigen Aufträgen weiter
- 1916 Fusion mit Norman & Beard
- opus magnum: Westminster Abbey 1895/1908 (V/P, 79)
- königlicher Orgelbauer Queen Victorias, Eduard VII, George V